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Mayday /
MaydayBisherige PlanungDie Idee sieht einen Gang durch Deutschlands Bildungssystem vor und soll die Selektivität des selbigen darstellen. Durch den Song "10 kleine Jägermeister" (evtl. durch 10 kleine Bildungsverlierer ersetzt, o.ä) in Kombination mit Schauspielkunst und evtl. einem (Märchen-)Erzähler sollen nach und nach Menschen aufgrund ihrer soziallen und kulturellen Herkunft, ihres Geschlechts oder körperlichen oder geistigen Verfassung aussotiert werden. Version David: SCHULE Alles beginnt mit einem Haufen junger Menschen voller großer Zukunftspläne. Anna will Ärztin werden, Annegret Mechanikerin. Aron will Lehrer werden und Alex Tänzer. Mit diesen festen Plänen kommen sie in die Grundschule. Wie man sieht freuen sie sich ganz unglaublich. Manch einer hat eine tolle Schultüte mit allen Buntstiften, andere haben die alten Sachen von ihren Geschwistern bekommen und wieder andere haben erstmal einen Kuli. Aber der erste Schultag macht allen Kindern sehr viel Spaß. Wären da nicht plötzlich...2 vermummte Männer. Die seilen sich ab und nehmen den kleinen Abdul mit. Abdul darf nicht mehr in Deutschland spielen.... Aber die anderen Kinder geniessen die Grundschule bis zur 4. Klasse. Da wiederum teilt sich ihr Weg. Einige müssen auf die Haupt- oder Realschule, weil ihre Eltern halt nicht genug Zeit hatten mit ihnen zu lernen, oder weil der Grundschllehrer einfach dachte, dass nicht alle auf das Gymnasium kommen sollten - oder weil er ihre Namen nicht kannte. Aber für Anna und Annegret, Aron und Alex, für Artur, Alice, Arne, Anastasia, Anton und Anita öffnen sich die Tore des Gymnasiums. Und auf dem Gymi gab es dann die neue Reform, das G8, damit die Kinder alle schon 1 Jahr früher mit der Schule fertig sind. Aber soviel Stoff in so kurzer Zeit, das ist für einige einfach zuviel. Anastasia muss auf die Realschule wechseln und Arne bleibt ständig sitzen. Aus die großen Zukunftsträume der beiden. Und auch Artur hat es nicht leicht. Er gehört nie richtig dazu, weil er sich keine teuren Klamotten leisten kann. Anton dagegen ist der bestaussehendste Junge des Jahrgangs und wird Mister Oberstufe. Ja, und dann steht es auch schon vor der Tür, das Abitur - die Zeit der Prüfungen rückt näher... Und da hat Anna natürlich riesige Angst, weil diese Prüfung über ihr gesamtes Leben entscheiden soll. Aber auf ihre Nervosität nimmt keiner Rücksicht. Das Abitur kommt und wird gemeistert von Artur, Anna, Annegret, Alice, Anton und Anita. Und die können erstmal so richtig feiern - sie verlieren sich für die nächsten Wochen geradezu in einem exzessiven Partyrausch. STUDIUM Dann, als die Abiparties vorbei sind und alle wieder ausnüchtern, kommen die Gedanken an einen Studienplatz. Artur stellt fest, dass er das notwendige Geld nicht aufbringen kann. Und von so einem Kredit möchte er sich auch nicht knebeln lassen. Also bleiben die Türen der Uni für ihn verschlossen. Aber Anna, die hat genügend Geld gespart - Medizin sollte es werden, wäre da nicht diese dumme 3 in Geschichte auf ihrem Abizeugnis. Gut, irgendwas ohne Zugangsbeschränkung wird es auch tun. Und neben Anna sind da ja noch Annegret, Anita, Anton und Alice, mit denen sie jetzt erwartungsfreudig die Stufen der neuen Aula erklimmt. Allerdings, nach dem vierten Semester scheitert Alice dann wegen ihres anstrengenden Nebenjobs im Callcenter am Latinum. Aber vielleicht kommt sie ja irgendwann an die Universität zurück, wenn sie wieder genügend gespart hat. Und Anton ist da besser dran mit seinem Nebenjob - da gibt's viel Geld in kürzester Zeit. Gut, ganz zufrieden ist er mit seiner Arbeit als Callboy "Antonio" auch nicht. Aber zusammen mit Anita, Alice und Annegret schafft er so den Bachelor. Dumm nur, dass die vier mit diesem Wisch dann eigentlich gar nichts anfangen können. Was tun? Auf zum Master! Dass es nicht so viele Plätze gibt, ist da auch nicht weiter tragisch. Leisten können sich den "Spaß" sowieso nur Anton und Anita. Und als Anton und Anita ihren Master dann in der Tasche haben, kommen erstmal einige unbezahlte Praktika. Als auch die überstanden sind, bewerben sich die beiden um ihren ersten Job. Voila, das Vorstellungsgespräch! [Jules Paradarolle: Improvisiertes Vorstellungsgespräch.] Tja, das wars dann wohl für Anita. So ein potentieller Kinderwunsch wäre aber auch geschäftsschädigend. Und Anton freut sich ja schließlich auch über den Job...wären da nicht... [Jule allein, surft im Internet, entdeckt Callboy Fotos]...diese alten Fotos im StudiVZ... Da ist dann wohl auch die letzte Perspektive im Eimer! Wer macht mit?
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